Grundstücke in Erbpacht?

Die Möglichkeit, Grundstücke in Erbpacht zu vergeben, wurde in früheren Jahren mehr genutzt als heute. Damals war die Erbpacht grundsätzlich eine echte finanzielle Entlastung für Erbpachtnehmer. Erbpachten zu wenigen hundert Euro im Jahr war eine willkommene Möglichkeit, die Finanzbelastung bei einem Neubauvorhaben zu senken. Heute muss ein Erbpachtnehmer mit einer deutlich höheren finanziellen Belastung pro Monat rechnen. Die Vergabe der Erbpacht durch die Stadt Konstanz oder die Spitalstiftung belasten gerade im Mietbereich Mieter übergebührend. Die WOBAK muss bei einem Erbpachtgrundstück grundsätzlich auf die Laufzeit gesehen deutlich höhere Kosten in Form von Mietforderungen auf ihre Mieter umlegen. Genau die gleichen Belastungen treten für viele Eigenheimbesitzer auf. Die Sorge einiger Gemeinderäte, durch den Verkauf dieser Grundstücke würde der Spekulation der Boden bereitet werden, ist falsch. Durch entsprechende Verkaufsbedingungen kann der Spekulation durchaus Einhalt geboten werden. Grundstücke von zentraler Bedeutung oder an exponierter Lage müssen nicht verkauft werden. Für die Eigenheimbesitzer in ihren Einfamilienhäusern (die über Jahre in Familienbesitz sind), die aus eigener Kraft in den Erhalt investiert haben, ist die Erbpacht eine Belastung. Diese Grundstücke sollen den Bewohnern zum Kauf angeboten werden. Mit den Erlösen hat die Stadt wiederum die Möglichkeit, neue Grundstücke zu erwerben (z.B.Hafner)und entsprechende  Mehrflächen in ihren Besitz zu überführen. Wir Freien Wähler sind eindeutig für eine offene Grundstückspolitik für alle:  für die Stadt und für seine Einwohner.

Jürgen Faden FW


 

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