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Das Problem: Zigarettenkippen!

Wir sind stolz darauf, dass unser See in den letzten Jahren immer sauberer geworden ist. Wir sind uns alle einig, dass wir keine Aquakulturen im See haben wollen – denn der See ist unser Trinkwasserspeicher. Er ist Lebensraum für Pflanzen und Tiere und ein einmaliges Naherholungsgebiet.

Aber sind Sie im Sommer einmal am Ufer entlang spaziert? Schauen Sie einmal, wie viele achtlos weggeworfene Zigarettenstummel am Ufer liegen. Es scheint unter vielen Rauchern noch immer ein Kavaliersdelikt zu sein, die Kippen einfach in den See oder in den Kies am Ufer zu werfen. Untersuchungen haben gezeigt, was ein einziger weggeworfener Zigarettenfilter anrichtet: Es dauert 12 Jahre bis er abgebaut ist. Und bis dahin hat er 500 Liter Wasser verseucht. Einige Städte haben deshalb bereits ein Rauchverbot an ihren Gewässern eingeführt. Wenn freundliche Aufforderungen, die Kippen nicht wegzuwerfen nicht fruchten, dann muss vielleicht auch bei uns, zumindest während der Sommermonate, mit Verboten gearbeitet werden! Gerade die aktuelle Dürrephase zeigt uns doch deutlich, wie wichtig unser sauberes Wasser ist.

In Berlin hat man vor einiger Zeit einmal eine Zählung durchgeführt. Raten Sie einmal, wie viele achtlos weggeworfene Kippen in unserer Hauptstadt auf einem Quadratkilometer am Boden liegen. Es sind über 2,5 Millionen – unvorstellbar. Hoffentlich sind es bei uns weniger, aber gleichwohl müssen wir uns und unsere Stadt vor diesem Müll schützen. So muss z. B. auf Kinderspielplätzen ein Ruchverbot gelten. Die freundliche Bitte, den Kleinen Vorbild zu sein, reicht hier nicht aus. Das sind wir unseren Kindern und der Umwelt schuldig.

Anselm Venedey, Stadtrat FW

 

 


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