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Endlich ein Glasverbot am Seeufer!

Erneut müssen wir über Glas und Scherbenmüll am Hörnle lesen.

Wegen der vielen Schnittverletzungen durch Glasscherben im Uferbereich haben wir im Juni 2011 - vor 7 Jahren!!! - ein generelles, ganzjähriges Glasverbot am gesamten städtischen Seeufer gefordert. Die Polizeiverordnung vom 24.05.20111, die nur für die Seestraße, den Seeuferweg und das Rheinufer galt und auch nur von 19.00 bis 06.00 Uhr morgens, ging uns nicht weit genug. Auch am Wasserwerk, dem Hörlepark, am Ufer der Vororte, kam es immer wieder zu Schnittverletzungen. Und es sind nicht nur benebelte Feiernde, die nachts mutwillig Flaschen am Ufer zerdeppern, es kann auch beim friedlichen Baden mit der Familie versehentlich eine Flasche auf das Kiesufer fallen. Vor allem für Kinder, die sich eine Verletzung an den Füßen zuziehen, ist der fröhliche Sommerbadespaß damit vorbei.

Dieses Glasverbot wurde leider durch die Klage eines Studenten beim Verwaltungsgerichtshof aufgehoben. Interessanterweise wurde er durch lokale Safthersteller in seiner Klage unterstützt. Die Richter argumentierten, die Verwaltung habe keine ausreichende Dokumentation von Verletzungen vorlegen können. Für das Kind,dem durch die Verletzung der Badespaß genommen wurde, ein Hohn. Die Verwaltung soll deshalb nochmals die juristische Grundlage prüfen und eine Dokumentation von Verletzungen vorlegen, die die Hausärzte und die Notaufnahme am Klinikum sicher in ausreichender Menge liefern können.

Übrigens wurde dem Gemeinderat im November 2011 vom großen Erfolg der Polizeiverordnung berichtet und seit 2006 besteht im gesamten Uferbereich der Stadt Bregenz ein ganzjähriges generelles Glasverbot, mit dem man ausnahmslos gute Erfahrungen gemacht hat!

Dr. Ewald Weisschedel Stadtrat FW

 

 


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