03-faden-j.jpg - 57.85 Kb BUND vergibt Wohnberechtigungen

 

Wer zukünftig in Konstanz wohnen möchte hat nicht mehr die freie Wahl des Wohnortes. Er muss sich dem Wohlwollen des BUND stellen. Dieser entscheidet über die Zusammensetzung der künftigen Bevölkerung von Konstanz. Wie vor kurzem der Presse zu entnehmen war, plädiert der BUND für einen Stopp der Ausweisung neuer Baugebiete. Wie jedem bewusst, ist die Versorgung mit Wohnraum in sämtlichen Segmenten eines der Kernprobleme in Konstanz. Bei vollem Bewusstsein und einer nicht zu überbietenden Ignoranz nehmen der Vorstand und die Mitglieder des BUND die Ausgrenzung einzelner Bevölkerungsgruppen in Kauf. Um auf das Bevölkerungswachstum in Konstanz angemessen zu reagieren, ist die Entwicklung neuer Baugebiete, auch in den Außenbereichen, zwingend erforderlich. Eine rein innerstädtische Nachverdichtung, wie in den letzten Jahren erfolgt, reicht nicht aus um den Wohnraumbedarf auch nur annähernd zu decken. Abgesehen davon hat Konstanz keine nennenswerten großen innerstädtischen Reserveflächen mehr, welche nicht schon in den Planungen Berücksichtigung fanden.

Die Forderung, dass Konstanz keine Stadt für Reiche werden dürfe, ist eine Diskriminierung von Teilen der Bevölkerung. Wobei die Grenze zwischen Arm und Reich nicht definiert ist. Wer ist arm, wer ist reich? Die Definition des BUND steht noch aus.

Mit dieser Haltung sorgt absurderweise ausgerechnet der BUND dafür, dass sich nur noch die von Ihnen betitelten „Reichen“ Wohnraum in Konstanz leisten können.

Liebe BUND-Mitglieder und Freunde, rücken Sie etwas zusammen und machen Sie doch Platz für den Rest der Bevölkerung.

Jürgen Faden, Gemeinderat FW


 


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