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Sanierungsmaßnahmen an der Geschwister-Scholl-Schule

In der heutigen gemeinsamen Sitzung des TUA und ASBWs wurde von Seiten der Verwaltung der Sanierungsfahrplan für die GSS vorgestellt. Die Sanierungskosten werden derzeit mit 32 Millionen beziffert.

Bereits im Juli 2016 ging der gemeinsame Antrag der Freien Wähler und der CDU zur sofortigen baulichen Unterstützung der GSS einstimmig durch.

Die Schule muss schnellstmöglich mit Notmaßnahmen in der Sanierung 2018 und 2019 (Volumen 4,5 Millionen) unterstützt werden. Hierüber gab es über alle Fraktionen hinweg Konsens.

Der GEB hat in der heutigen Sitzung gebeten zu prüfen, ob ein Neubau der Schule bei den Sportstätten und Schwaketenbad möglich und sinnvoller wäre. Hier könnte ein attraktiver Campus entstehen, der dem Sport-Profil der GSS ebenfalls gut stehen würde.

Für die Freien Wähler hat Susanne Heiß den Prüfauftrag beantragt, der im ASBW durch ging und im TUA mit 6:6 Stimmen abgelehnt wurde.

Herr Bürgermeister Langensteiner-Schönborn hat jedoch den Prüfauftrag für sinnvoll erachtet und wird eine Prüfung durchführen - parallel beginnen die Ausschreibungen für die notwendigen Sanierungsmaßnahmen.

Die Argumente für einen solchen Prüfauftrag sind klar: die Sinnhaftigkeit einer Sanierungsmaßnahme in Höhe von 32 Millionen € muss genau in den Blick genommen werden. Die Frage des Tages war: Ist die Schule "sanierungswürdig" oder nicht? Die Gemeinderäte sind in der Verantwortung, Gelder nachhaltig zu investieren. Ein Neubau kann auch abgefedert werden indem man das Gelände der jetzigen GSS dem Wohnraum zuführt.

Die Schule ist zu klein - auch hierüber gab es Konsens. Sie wurde für 700 Schülerinnen und Schüler gebaut, nun beherbergt sie 1500. Zu den notwendigen Sanierungsmaßnahmen werden also ergänzend noch Schulräume benötigt, die der bisherigen Kalkulation noch zugerechnet werden müssen, sodass wir bereits jetzt bei Gesamtkosten von min. 40 Millionen € landen werden.

Der Prüfauftrag erzeugte vor allem bei der CDU einen heftigen Gegenwind. Die Argumente gegen einen Neubau sind bereits jetzt für die CDU klar: Die Kosten werden zu hoch sein. Die Befürchtung, dass die Schule durch einen solchen Prüfauftrag weitere 5 Jahre warten muss, kann man ignorieren, weil dies genau die Bedingungen des Prüfauftrages beinhalten. So bleiben wohl rein emotionale Gründe, warum gegen den Antrag der FW gestimmt wurde.

Verantwortungsbewusst ist es allemal - jetzt - im letzten Moment - zu schauen, was eine sinnvolle und nachhaltige Investition in Schulraum ausmacht. Die Debatte zeigte aber bereits jetzt, dass wir hier mit spannenden Diskussionen rechnen können!

 

 


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