Aktuelles


02.03.2018

Bodenseeforum Fluch oder Segen?

Auch wenn versucht wird, aus der Diskussion um das Bodenseeforum politisch Kapital zu schlagen, dĂŒrfen wir uns genau aus dieser politischen Verantwortung heraus, nicht zum Teil dieser Sache machen. Das Bodenseeforum wurde 2016 eröffnet. Vieles ging schief, vieles kam unerwartet. Neuland birgt auch Fehler.

Aber die Zeichen stehen gut. Mit Herrn Lohmar, dem neuen GeschĂ€ftsfĂŒhrer, wurden in kĂŒrzester Zeit Veranstaltungen ĂŒber die Erwartungen heraus akquiriert. 2018 sind wir nun ĂŒber dem erwarteten Umsatz ĂŒber dem Sollwert des Businessplans – selbst kritische Gruppierungen haben sich in der letzten GR Sitzung zu einer WertschĂ€tzung zur FĂŒhrung des Hauses hinreißen lassen.

Mit dem getroffenen Beschluss 2014 (3 Gegenstimmen), das Haus und die beiden GrundstĂŒcke fĂŒr die stĂ€dtebauliche Planung zurĂŒck zu kaufen, war allen klar, dass es sich zunĂ€chst um einen weiteren Zuschussbetrieb handeln wird, so wie wir es z.B. in der Kultur ebenso praktizieren. UmwegerentabilitĂ€t, Wertschöfungskette, ArbeitsplĂ€tze dĂŒrfen wir in der Diskussion nicht außen vorlassen. Das Bodenseeforum muss als selbstverstĂ€ndliche Infrastruktur eines Oberzentrums gesehen werden. Nach 1 1/2 Jahren (davon 1 Jahr ohne GeschĂ€ftsfĂŒhrung), ein Großprojekt in Schutt und Asche zu reden, ist aus unserer Sicht grob fahrlĂ€ssig. Es muss nun darum gehen, das Haus bestmöglich zu positionieren. Diesen Prozess werden wir unterstĂŒtzen und kritisch begleiten - das Bodenseeforum muss in ruhiges Fahrwasser gebracht werden. Um Herrn Lohmar zu zitieren: Er hat zwar „den Hut auf“, aber ohne unsere UnterstĂŒtzung geht es nicht.

 

 

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Baumschutz auf Abwegen..

Zuletzt ist beim Thema BĂ€ume in Konstanz nicht alles korrekt vonstattengegangen. BĂ€ume sind fĂŒr uns Teil des Lebens. Sie spenden im Sommer Schatten, reinigen die Luft, wirken beruhigend und bringen unsere Seelen ins Gleichgewicht. Doch was sich einige Personen bei der letzten Diskussion um den sogenannten Turnschuhbaum geleistet haben, ĂŒbersteigt das Maß der gegenseitigen WertschĂ€tzung. Einige engagierte Einwohner wollten den Baum vor dem FĂ€llen retten. Ihr gutes Recht. Hilfe kommt sofort von ĂŒbermotivierten Mitgliedern des Gemeinderates. Was niemanden interessiert, ist die Tatsache, dass Mitarbeiter der TBK – hier sei Herr Majer lobend genannt - den Baum schon lange beobachten und mit grĂ¶ĂŸtem Aufwand fĂŒr seinen Erhalt! pflegen. Nun wurde festgestellt: Der Baum ist nicht mehr sicher und muss gefĂ€llt werden. Das ist den Mitarbeitern der TBK nicht einfach so ein- und leicht gefallen. Seitens der BaumschĂŒtzer wurde behauptet, der Baum sei sicher. Zur UnterstĂŒtzung holte man flugs einen Baumbegeher aus der Schweiz. Der behauptet: Mit etwas mehr Aufwand bleibt der Baum noch ewig stehen! Besonders Ă€rgerlich ist jedoch die Tatsache, dass die UnterstĂŒtzer aus dem Gemeinderat wider besseres Wissens die Arbeit der stĂ€dtischen Mitarbeiter missachten. An dieser Stelle nochmals ausdrĂŒcklich unser Dank an Herrn Majer und seine Kollegen fĂŒr die ausgezeichnete Arbeit, die sie fĂŒr den Erhalt unseres stĂ€dtischen GrĂŒns leisten. Umwelt ist ein wichtiges Gut. Es muss bewahrt, geschĂŒtzt und gepflegt werden. Aber lassen Sie uns wieder auf den Boden der RealitĂ€t kommen – gerade auch der Umwelt zuliebe.

FĂŒr die Freien WĂ€hler JĂŒrgen Faden, Gemeinderat

 

 

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Ist Erbpacht heute noch zeitgemĂ€ĂŸ?

Wir als Gemeinderat sind dazu verpflichtet, bestehende Strukturen auf ihre ZeitmĂ€ĂŸigkeit zu ĂŒberprĂŒfen. So war die Erbpacht in frĂŒheren Zeiten als klassisches Finanzierungsmittel fĂŒr die Bevölkerung durchaus sinnvoll, um große GrundstĂŒcke gĂŒnstig zur VerfĂŒgung zu stellen, damit Familien sich durch Anbau von Obst und GemĂŒse selbst versorgen konnten.

Allerdings wird es aus nachvollziehbaren GrĂŒnden immer schwieriger, Abnehmer fĂŒr ErbpachtgrundstĂŒcke zu finden: Der Erbpachtzins ĂŒbersteigt mit 4 bis 5% den aktuellen Zinssatz auf dem Finanzmarkt bei weitem; ein ErbpachtgrundstĂŒck kann bei der Kreditvergabe nicht als Sicherung dienen. Der nachvollziehbare Wunsch der Bevölkerung, zur Vermögensbildung und Alterssicherung ein GrundstĂŒck zu erwerben, um im Alter ein mietfreies Wohnen zu gewĂ€hrleisten, lĂ€sst sich durch das System Erbpacht nicht mehr umsetzen. Dogmatisch zu beschließen, dass alle Bauwilligen, die ein stĂ€dtisches GrundstĂŒck erwerben wollen, dies nur auf Erbpacht Basis tun können, halten wir fĂŒr falsch! Der Stadt bleiben durch den Verkauf ihrer GrundstĂŒcke die Einnahmen der Grundsteuer. Durch den Verkauf obliegt es uns, neues Land zu erwerben, dieses zu entwickeln und der Bevölkerung zur VerfĂŒgung zu stellen. Aus unserer Sicht ist die Erbpacht nur als Sicherungsmaßnahme bei fĂŒr die Stadt zukunftsrelevanten GrundstĂŒcken sinnvoll. Wir mĂŒssen mit Bedacht und hoher SensibilitĂ€t im Sinne aller prĂŒfen und entscheiden.

JĂŒrgen Faden, FW Stadtrat seit 2004

 

 

Sehr geehrte Mitglieder, Interessierte und Freunde der Freien WĂ€hler,

wir laden Sie herzlich ein in unsere öffentlichen Fraktionssitzungen immer

Montags um 18.00 Uhr in die NebenrÀume des Cafés Wessenberg

 

 

 

06-vendedy-a.jpg - 65.48 Kb Anselm Venedey im ersten Konstanzer Amtsblatt am 10.01.2018;

DarĂŒber mĂŒssen wir reden!

Manchmal verliert man die kleinen, scheinbar nebensÀchlichen Dinge aus den Augen, weil Grosses und auch Wichtiges, wie Kita- und PflegeplÀtze, Kongresshaus und C-Konzept, Gesundheitsverbund und Wohnraumpolitik den Blick verstellen.

Wir wollen auf ein vermeintlich kleineres Problem aufmerksam machen: die zunehmenden Konflikte zwischen Radfahrern und FußgĂ€ngern.

Wir sind froh, dass in Konstanz so viele Menschen mit dem Rad fahren. Das schont die Umwelt und hilft, Stau zu vermeiden. Aber der Radverkehr geht immer mehr zu Lasten der FußgĂ€nger. Doch genau diese gilt es, besonders zu schĂŒtzen. Wir mĂŒssen umdenken! Gerade in einer immer Ă€lter werdenden Gesellschaft mĂŒssen die SchwĂ€cheren mehr geschĂŒtzt werden als die StĂ€rkeren. Es war falsch, die FußgĂ€ngerzonen nachts und morgens fĂŒr RĂ€der zu öffnen. Diese Entscheidung muss revidiert werden. FußgĂ€nger verdienen, genau wie Radfahrer, besonders geschĂŒtzte Bereiche, in denen sie nicht von immer schneller werdenden FahrrĂ€dern (E-Bikes) gefĂ€hrdet oder bedrĂ€ngt werden. FahrrĂ€der haben in den FußgĂ€ngerzonen und auf den Spazierwegen am See nichts zu suchen! Wir sind sehr froh, dass die Innenstadt inzwischen vom Autoverkehr weitgehend befreit ist. Aber wollen wir wirklich, dass nun jeder Platz mit FahrrĂ€dern zugestellt wird? Ist es Radfahrern denn nicht zuzumuten, ein paar Schritte ins Zentrum der Innenstadt zu laufen, statt das Fahrrad direkt in der FußgĂ€ngerzone abzustellen? Deshalb mĂŒssen FahrradstellplĂ€tze am Rande der Altstadt erstellt werden - und nicht auf unseren AltstadtplĂ€tzen! Das hat nichts mit Fahrradfeindlichkeit zu tun. Aber die schwĂ€chsten Verkehrsteilnehmer, die FußgĂ€nger, haben die stĂ€rksten und Ă€ltesten Rechte!

 

 
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