Aktuelles


Und wo soll ich denn parken?

Parkplätze in Konstanz werden nicht nur von Kunden des Einzelhandels genutzt, sondern auch von Personen, bei denen Parken -und vor allem zentrales Parken- zum Beruf gehört. Man stelle sich vor, man hätte einen Handwerksbetrieb mit einem PKW oder Kleintransporter mit Überlänge oder einer Höhe von über 2 Metern, den die hiesigen Parkhäuser nicht aufnehmen können. Am besten noch beladen mit schweren Materialien, Werkzeugen und Maschinen o.geeignet zum Abtransport von Abbruchabfällen. Die Forderung, abzuladen und das Fahrzeug dann dezentral zu parkieren, ist nicht nur schwer realisierbar, sondern im Alltag schlichtweg unrealistisch. Handwerker befinden sich in folgender Zwickmühle: Beim Kunden im Vorort fährt er bis vor die Haustür, parkt kostenlos und läuft wenige Meter. Arbeitet er aber in der Stadt, an einem Markttag, muss er am Döbele parken. Oder er parkt mit kleineren Wägen im Parkhaus u. zahlt pro Fahrzeug 12 € am Tag. Die Wegzeit zwischen Fahrzeug und Baustelle u. die Kosten für den Parkplatz muss er zwangsläufig dem Kunden berechnen. Bei einem Badumbau z. B. mit mehreren Handwerkern in 2 bis 3 Wochen ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor, der Kunden im Vorort erspart bleibt! Die FW fragen sich daher: Kann das Parken des Handwerkers, des mobilen Pflegers, Arztes usw. vom Normalparker nicht entkoppelt werden? Wie regeln das andere Städte? Können wir dieses Thema als zukunftsfreudige Stadt digital lösen? Melden wir uns in Zukunft über Handy bei der Stadt an? Wir sollten das Thema zum Schutz der genannten Berufsgruppen vereinfachen, um allen Beteiligten, auch den Kunden, die gleiche Ausgangssituation zu ermöglichen. In einer Stadt, die den Klimanotstand ausgerufen hat, müssen Anreize geschaffen werden. So könnten Parkkarten für Werkstatt- oder Servicefahrzeuge bei Anmeldung mit Elektrofahrzeugen kostenlos sein. Ladestationen und Förderungen schaffen Tatsachen. Mit gutem Willen allein wird das nichts!

Christian Koßmehl

 

Braucht die Kinderklinik in Konstanz einen Chefarzt/Chefärztin

Vor nun beinahe 7 Jahren hat sich der Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz gegründet. Zum Zusammenschluss kam es, da beide großen Häuser, Singen und Konstanz, in erhebliche finanzielle Bedrängnis gekommen sind und niemand der Verantwortlichen im Kreis die Gesundheitsversorgung in private Betreiberhände geben wollte. Dies war eine weitsichtige, kluge Entscheidung. Die wirtschaftliche Situation hat sich erheblich verbessert, Die Synergien im personellen, technischen und medizinischen Bereich sind unübersehbar. Die Bevölkerung unseres Landkreises kann sich auf eine hochprofessionelle Versorgung verlassen.

Und dies ist immerhin zu einer Zeit gelungen, als es bundesweit für alle Krankenhäuser schwierigste Bedingungen zu bewältigen gab.

Nun sind die Zeiten im finanziellen, wie auch personellen Bereich nicht besser geworden und große Herausforderungen, auch baulicher Art kommen auf den GLKN zu. An erster Stelle steht dabei, wie schon mehrfach beschrieben, die Gewinnung von Pflegekräften und die Bereitstellung von Wohnraum für das Personal.

In dieser schwierigen Situation war es durchaus naheliegend darüber nachzudenken, ob es aus finanziellen und personellen Gründen nicht besser wäre, nach dem geplanten Ausscheiden des Chefarztes der Konstanzer Kinderklinik noch in diesem Jahr, die beiden Kinderkliniken zu verschmelzen.

Nach dem von der KV erzwungenen Wegfall der Kindernotfallpraxis wäre das aber eine weitere schwere Einschränkung für die Versorgung der Konstanzer Kinder geworden und so war man sich rasch einig diese Stelle neu auszuschreiben, um sie wieder mit einer kompetenten Chefärztin oder Chefarzt zu besetzen. Wiederum eine kluge Entscheidung der Verantwortlichen.

Für uns Freie Wähler war und ist es immer wichtig die stationäre Gesundheitsversorgung in kommunaler Hand zu behalten, damit nicht die gemeindenahe Behandlung ökonomischen Interessen geopfert wird. In unserer sozialpolitischer Verantwortung werden wir darauf immer ein wachsames Auge haben.

Dr. Ewald Weisschedel

 

Der gefährliche See

Es schien schon einmal fast zu spät zu sein. In den 70er Jahren drohte der Bodensee zu kippen. Unmengen an Phosphaten aus der Landwirtschaft und ungeklärtem Abwasser sorgten zwar für riesengrosse Fische, die sich in den Netzen der Berufsfischer verfingen, aber gleichzeitig ging die Artenvielfalt zurück und man musste ums Trinkwasser fürchten. Deshalb wurde 1960 die Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee mit dem Ziel gegründet, unseren See vor Verunreinigung zu schützen. Diese Kommission setzt sich aus Mitgliedern aller Anrainer zusammen. Sogar die nur mittelbar betroffenen Kantone Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden und das Fürstentum Liechtenstein sitzen mit am Tisch. Die Zusammenarbeit hat die Menschen über die Grenzen hinweg miteinander verbunden. -egal welcher politischen Couleur sie sein mögen. Schon mindestens zwei Generationen profitieren seither von dieser ökologischen und politischen Zusammenarbeit. Und die Genesung des Sees hatte Vorbildcharakter für viele Binnenseen in ganz Europa und darüber hinaus. Heute ist „der See“ gerettet. Er ist so sauber, wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

Jetzt geht es um das soziale und ökonomische Wohl der Stadt im Kontext des globalen Klimawandels. Wieder wird es der Anstrengungen aller Beteiligten bedürfen, um die Herausforderungen der kommenden Jahre zu bewältigen. Alle Politiker müssen zusammenarbeiten. Die Klimaprobleme können wir zwar nicht alleine lösen, aber vielleicht können wir erneut Vorbild sein für eine immer grösser werdende Zahl an Mitstreitern- wie einst beim See.

Sie wollen mehr über „den See“ erfahren? Dann gehen Sie doch mal wieder ins Museum, denn ihm ist die grosse Sonderausstellung des Rosgartenmuseums gewidmet.

Anselm Venedey Stadtrat FW


 

Es geht weiter – der Rat ist gewählt.

Vorbei die Zeit der Unruhe.

Man kann wieder ungestört über den Wochenmarkt schlendern, ohne einen Einkaufskorb gefüllt mit Wahlwerbung, nach Hause zu tragen.

Konstanz hat gewählt, entsprechend der aktuellen Kampagnen, und wir Freien Wähler haben von anderen Gruppierungen „gelernt“, dass man in Wahlkämpfen besser alles (!) versprechen sollte und auf keinen Fall kritisch hinterfragen, wenn es Wählerstimmen kosten könnte.

Wir bedauern, dass die sozialen Themen in diesem Wahlkampf keine Rolle gespielt haben. Es ist an der Zeit, dass Ruhe einkehrt und wieder diszipliniert politisch gearbeitet wird. Kostspielige Herausforderungen stehen an, und es muss unsere Pflicht sein, darauf zu achten, dass diese Kosten nicht zusätzlich auf die Schultern unserer Bürgerinnen und Bürger und zukünftiger Generationen fallen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit im Rat mit allen gewählten Vertretern – und verurteilen diskriminierende Angriffe gegenüber zukünftiger Ratsmitglieder (wie geschehen) auf das Schärfste.

Auch möchten wir die Gelegenheit nutzen, uns bei Ihnen zu bedanken. Dass wir weiterhin mit 5 Sitzen im Gemeinderat die Dinge kritisch diskutieren dürfen zum Wohle Aller, unabhängig von Wahlterminen – sondern mit Vernunft, Mut und Ausdauer.


 

Sehr geehrte Freunde, Interessierte und vor allem Wählerinnen und Wähler,

wir möchten uns auf diesem Wege für 180.098 Stimmen für die Freien Wähler bedanken. Sie haben 4 Stadträten und 1 Stadträtin Ihr Vertrauen ausgesprochen - wir werden unser Bestes geben und uns mit Fleiß und Disziplin an die politische Arbeit für unsere Stadt machen.

Die Aufgaben sind groß und finanziell anspruchsvoll. Wir Freien Wähler stehen für eine absolute Haushaltsdisziplin zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger. Die anstehenden Diskussionen und Kosten zum Thema Klimaschutz müssen professionell geführt werden, stets die soziale Nachhaltigkeit im Blick, die zu unserem Bedauern in diesem Wahlkampf nicht im Vordergund stand. Generationenübergreifende und zukunftsfähige Sozialpolitik darf sich nicht an Wahlterminen sondern muss sich am Wohl unserer Stadtgesellschaft orientieren.

Wir werden die Sitzungspause nutzen und uns für die anstehenden Diskussionen ausführlich vorbereiten, um in den nächsten Monaten und Jahren sinnvolle Entscheidungen herbei zu führen.

Unsere nächste öffentliche Fraktionssitzung findet statt am:
Montag, den 01. Juli um 18.00 Uhr, in den Nebenräumen des Restaurants Steg 4.

Gäste und Interessierte sind herzlich willkommen - Anmeldungen bitte an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.


 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 2 von 29

Kontakt

Fraktionsbüro
Untere Laube 24
Dezernat III
78462 Konstanz
Tel: 07531 900 789
FWK-Fraktion@
stadtrat.konstanz.de

trennlinieSprechstunde
Montag
16.00 – 17.30 Uhr
im Fraktionsbüro

...........................................

Unterstützen Sie uns:

 

- Mitglied werden

 

- SPENDE:

DE71 6929 1000 0223 6960 07
GENODE61RAD
Volksbank Konstanz

Weitere Informationen finden
Sie HIER

 

trennlinieKreisverband Konstanz