Aktuelles


FWK Aktion Verkehrskadetten, Bericht von Matthias Mende:

„Der Eine oder Andere hat vielleicht den Bericht im Südkurier gelesen. Am Samstag, 17.12.2016 waren vom Vorstand Heinrich Stracke, Regine Rebmann, Ewald Weisschedel und Matthias Mende zu Gast bei den Konstanzer Verkehrskadetten und überbrachten als Anerkennung für deren Leistung symbolisch Schokoladen – Nikoläuse.
Anschließend konnte bei einer Rundfahrt durch die Stadt der Verkehrskadettenleiter, Herr Adelmann, die Stausituation eindrucksvoll in Praxis aufzeigen. Auffallend wie meistens, der an diesem Tag angefahrene P & R Parkplatz bei der Europabrücke war nur mäßig frequentiert. Während der Rundfahrt hatte Herr Adelmann Zeit, einige interessante Informationen zu geben. In einem mir zugegangenen Informationspapier mit ca. 50 Seiten konnte hierzu ergänzend noch folgendes entnommen werden: Die Grundidee kommt aus der Schweiz. In den 60 Jahren wurde das Konzept mit Verkehrskadetten erstmals konzipiert, in Deutschland wurde dies 1972 übernommen. Träger der hiesigen Verkehrskadetten ist die Kreisverkehrswacht Konstanz – Hegau e.V. mit Sitz in Steißlingen. Die Institution Verkehrskadetten wurde im November 2012 in Konstanz gegründet, Vorbild ist das Konzept der Schweizer Kadetten. In BW sind die hiesigen Kadetten momentan die Einzigen im Land. Aktuell sind ca. 50 Kadetten erfasst. Diese kommen weitgehend aus Konstanz, aber auch aus dem Umland wie Allensbach und Hegne. Mindestalter ist 14 Jahre, Nachwuchssorgen gibt es keine. Nach acht Schulungstagen mit ca. 60 Stunden, gegliedert in Theorie und Praxis, erfolgt eine Prüfung. Bei Nichtbestehen ist die Nachprüfung im folgenden Jahr. Hauptaufgabe ist es, den Verkehr in sichere Bahnen zu lenken. Zur Kommunikation haben die Kadetten Funkgeräte und sind in Funkkontakt mit der Leistelle in der Laube. Somit kann auf die Verkehrssituation reagiert werden. Jeder Kadett ist min. 4 – 5 Mal monatlich im Einsatz, genereller Einsatzort ist das LAGO. Neben den weiteren Konstanzer Einsatzorten werden teilweise auch grenzüberschreitende Einsätze durchgeführt.
Im Jahr 2016 hatten die Verkehrskadetten 110 Einsätze mit 5626 Einsatzstunden. Die Entschädigung liegt pro Kadett und pro Stunde zwischen 5,00 € und 7,00 €.

Fazit:
Aus diesen Zahlen lässt sich die Wichtigkeit der Verkehrskadetten herausrechnen. Der Einsatz des städtischen Ordnungsdienstes würde ein Vielfaches betragen.“

 

Die heitere Weihnachtsfeier der FWK fand am 19.12.2016 in der Fonduehütte des Cafés Wessenberg statt. Wir bedanken uns bei unseren Fraktionsmitgliedern für ihren grandiosen Auftritt zur Weiterführung der Wendelgardgeschichte mit den Akteuren: Wandelgard, Knusper Fädlein, Ulrich von Buchenhardt, Uli von Pappelwald, Medicus vom Weisswald vom Schädel und Kossimelda!

 

Die Freien Wähler Konstanz begrüßen ausdrücklich den Aktionsplan "Unser Weg in eine inklusive Gesellschaft", der erstmals alle Behinderungen aufnimmt und schon jetzt mögliche Lösungen aufgreift und in Angriff nimmt.

 

Neu gewählter Vorstand der Freien Wähler Konstanz:

Die Freien Wähler starten nach der Sommerpause in die Sitzungszeit 2016/17 mit ihrem neu gewählten Vorstand.

Die Mitglieder wählten am 19.09.2016:

Vorsitzender: Heinrich Stracke
Stellv. Vorsitzende: Regine Rebmann
Kassiererin: Nicola Voigt
Schriftführerin: Alexandra Bek
Beirat für die Vororte: Brigitte Fuchs
Beiräte: Christoph Bauer, Matthias Mende, Christian Kossmehl
Für die Fraktion: Ewald Weisschedel

 

 

 

07. April 2016 Veranstaltung "GEMEINSAM LEBEN"

Integration und Teilhabe von Flüchtlingen in Konstanz

Weiterhin werden wir in Konstanz und in den Teilgemeinden
Menschen, die aufgrund der katastrophalen Lage in ihrer
Heimat auf der Flucht sind, in unserer Mitte aufnehmen.
Die Freien Wähler setzen sich dafür ein, dass die Integration
all dieser Menschen unterschiedlichster Herkunft,
Religion und Hautfarbe gelingt.

Am professionellen Umgang mit dieser Herausforderung
- frei von politischer Taktiererei –
werden wir alle später einmal gemessen werden.

 

Die notwendigen Kapazitäten für Gemeinschaftsunterkünfte und Anschlussunterbringung müssen deswegen konsequent dezentral über alle Stadtteile hinweg geschaffen werden, um einer Ghettoisierung durch Massenunterbringung entgegen zu wirken.
Flüchtlingsunterbringung und Integration sind ein vielschichtiger Prozess, die alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Konstanz als Aufnahmegesellschaft herausfordert. Dabei müssen sich auch die Zuwanderer auf das Gemeinwohl unserer Gesellschaft verpflichten.
Wir bedauern die Diskussionen um Standorte, die allzu oft von Partikularinteressen geprägt sind. Die wichtigsten Bausteine der Integration sind Sprache und Bildung. Wir müssen dehalb dafür sorgen, dass ausreichend Deutschunterricht, Kindergartenplätze und Beschulung gewährleistet sind. Die jungen Immigranten brauchen Praktikumsstellen und Ausbildungsplätze. Hier müssen bürokratische Hürden abgebaut werden. Die gelungene Integration ist eine Chance, dem demographischen Wandel entgegen zu treten und die Menschen in unserer Mitte aufzunehmen.

Die vielen Ehrenamtlichen in unserer Stadt, die sich für die Anliegen der Schutzsuchenden engagieren, geben unserer Stadt ein freundliches Gesicht und repräsentieren diese durch ihre Solidarität und Mitmenschlichkeit. Ihnen gilt unser persönlicher Dank.

 

 
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