Aktuelles


 

Brauchen wir ein Integrationskonzept?

Ist Konstanz eine Internationale Stadt? Wie definieren wir das? Welche Menschen machen die Internationalit√§t aus? Sind das Studenten und Professoren, die aus anderen L√§ndern kommen? Sind das die Menschen, die in zweiter Generation bei uns leben? Sind das Personen aus dem Ausland, die wegen der Arbeit in unsere Stadt gezogen sind? Sind das die gefl√ľchteten Menschen, die ihre Heimat unfreiwillig verlassen haben? Alle diese verschiedenen Personengruppen haben unterschiedliche Bed√ľrfnisse. Die Einen ben√∂tigen sehr viel Hilfe, bei der Erlernung der Sprache, der Schrift, bei der Bew√§ltigung von Traumata und bei der Wohnungssuche. Die Anderen brauchen z.B. nur Unterst√ľtzung bei den b√ľrokratischen H√ľrden. Wir w√ľnschen uns, dass alle diese Menschen sich in Konstanz wohlf√ľhlen, dass sie eine Ausbildung oder eine Arbeit finden, dass deren Kinder in Kinderg√§rten und Schulen gut aufgenommen werden und dass sie Wohnraum finden. Der Integrationswille der Menschen mit internationalen Wurzeln, unserer Bev√∂lkerung, der Helferkreise, der Wohlfahrtsverb√§nde und der Stadt Konstanz stehen im Fokus. Viele Menschen in der Stadt leisten hervorragende integrative Arbeit, diese m√ľssen unterst√ľtzt und ‚Äěgeh√∂rt‚Äú werden, denn sie sind wesentlicher Bestandteil am Integrationsprozess. Die bestehenden Strukturen m√ľssen √ľberpr√ľft, gegebenenfalls angepasst und erweitert werden. Integration muss gelebt werden, so dass alle Menschen davon profitieren. Deshalb brauchen wir ein Integrationskonzept.

Susanne Heiß Freie Wähler

 

 

06-vendedy-a.jpg - 65.48 Kb Manchmal w√ľnscht man

man k√∂nnte die Zeit zur√ľckdrehen, um eine Entscheidung zu korrigieren. Als wir im Gemeinderat beschlossen hatten, das leerstehende Geb√§ude von Centrotherm zu kaufen und es in ein Tagungshaus umzuwandeln, erschien mir das eine Chance f√ľr Konstanz zu sein, sich f√ľr die Zukunft zu r√ľsten. Wir zweifelten zwar, ob der Kaufpreis angemessen sei. Und die ersten Berater waren auch nicht eben vertrauenerweckend. Doch das Tagungsgesch√§ft sollte an dieser Stelle in unserer Stadt doch etablierbar sein! Die ersten Prognosen sprachen von einer schwarzen Null innert weniger Jahre und von viel Geld, das die Tagungsg√§ste in unserer Stadt ausgeben w√ľrden. Schnell zogen jedoch dunkle Wolken auf, die die Bedenken der Gegner des Hauses best√§tigten. Aber sollte man ihm nicht noch eine Chance geben, sollte man nicht versuchen, die investierten Millionen zu retten, indem man weiteres Geld in das Haus steckte? Der neue Gesch√§ftsf√ľhrer machte und macht einen famosen Job. Er k√§mpft f√ľr den Erfolg des Hauses, ohne uns mit rosigen Prognosen einzulullen. Doch es ist so schwer, in einer Stadt, die kaum freie Hotelkapazit√§ten hat, ein solches Haus, das zu einem ganz anderen Zweck gebaut wurde, zu etablieren. Nun ist klar: Es wird ‚Äď obwohl uns das beim Kauf versprochen wurde - niemals eine schwarze Null schreiben. Was tun? Nach alternativen, vielleicht sogar st√§dtischen Nutzungen suchen, die wirklich allen zugute kommen k√∂nnen oder das Haus verkaufen oder verpachten, aber keine weiteren Millionen mehr investieren und ganz selbstkritisch mit sich selbst sein und um Verzeihung bitten: Das war ein Fehler! Manchmal w√ľnscht man, man k√∂nnte die Zeit...

 

 

Fraktionssitzung am Montag, den 15.10.2018

Sehr geehrte Mitglieder, Freunde und Interessierte der Freien Wähler,

unsere nächste Fraktionssitzung findet um 18.00 Uhr in den Nebenräumen des Cafés Wessenberg statt.

Wir freuen uns auf den politischen Austausch mit Ihnen.

 

 

 

Gefährdet die Sicherheit unsere Festkultur?

Eindr√ľcklich konnten wir an unserem letzten Weinfest sehen, dass ein Sicherheitskonzept eine Veranstaltung¬†unattraktiv werden lassen kann. Die¬†Besucher mussten hierf√ľr¬†3,00 Euro Eintritt¬†bezahlen, um √ľberhaupt auf den abgesperrten Stephansplatz zu gelangen.
Standbetreiber beklagten sich, dass die Laufkundschaft fehlte, weil keiner mehr kurz auf ein Viertele oder ein kleines Abendessen im Stehen vorbeikam- die Spontaneität und der Charakter des Festes dahin…

Viele hatten geringere Einnahmen und √ľberlegen sich, ob sich der Aufwand √ľberhaupt noch lohnt. Jeder Verein muss inzwischen hohe Sicherheitsauflagen¬†erf√ľllen, was dem ehrenamtlichen Engagement eher schadet als dient.
Sicherlich muss die Stadt f√ľr die Sicherheit von Veranstaltungen sorgen, aber gehen wir hier nicht zu weit?

Ja, es gab nat√ľrlich die schlimmen Ereignisse, wo Lastw√§gen in Menschengruppen fuhren, wir wagen jedoch zu bezweifeln, ob Absperrgitter verblendete Gewaltt√§ter abschrecken. Fraglich ist auch das Anbringen von Betonsperren, die jedoch so weit auseinander liegen m√ľssen, damit gro√üe Rettungsfahrzeuge (also Kleinlaster?) durchpassen. Wenn wir uns von diesen vermeintlichen Gefahren bestimmen lassen, wird es keine gem√ľtlichen Feste in Konstanz mehr geben.

Ein √ľber die Stadt gest√ľlptes Sicherheitskonzept darf unsere Freiheit und unser allt√§gliches Leben nicht einschr√§nken. Es muss doch m√∂glich sein, sensibel, mit Augenma√ü und individuell gute Entscheidungen zu treffen?

Susanne Heiß FW Konstanz

 

 

Sehr geehrte Mitglieder und Freunde der Freien Wähler,

Freitag, den 05.10.2018 : "Konstanz f√ľr Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Humanit√§t und Solidarit√§t".

Die Freien W√§hler sind Teil des¬†Konstanzer B√ľndnisses, weshalb wir auf diesem Wege um rege Beteiligung bitten,¬†damit wir am Freitag¬†auch wirklich ! mehr sind....

Zu unserer nächsten Fraktionssitzung laden wir Sie ein am:

Montag, den 08.10.2018 um 18.00 Uhr in die Nebenräume des Cafés Wessenberg.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.


 
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im Fraktionsb√ľro

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