Aktuelles


Die Kirche im Dorf lassen

Wir haben den Klimanotstand ausgerufen- einstimmig. Die Konzentration auf den Erhalt unserer Umwelt ist selbstverständlich jede Anstrengung wert und muss jederzeit im Blick unseres Handelns sein. Doch über dieses Ziel hinaus schießt in letzter Zeit manches Ansinnen einzelner handelnder Akteure. Aus Klimaschutzgründen auf das Feuerwerk verzichten? Von den Handwerkern verlangen, dass sie mit Elektrorädern zu ihren Kunden fahren? Den Bürgerinnen und Bürgern verbieten, mit dem Auto zum Einkaufen zu fahren?
Nein dafür stehe ich nicht. Wenn wir vom Handwerk unserer Arbeit gewissenhaft nachkommen wollen, dann müssen wir mobil sein. Die meisten Konstanzer Betriebe sind dabei auf schwere Fahrzeuge angewiesen, weil Baumateriel oder Werkzeug transportiert werden muss. Bereits jetzt können Sie in unseren Straßen Handwerkern auf Lastenrädern begegnen, die dies gerne freiwillig und bei richtiger Gelegenheit einsetzen. Die Feinstaubbelastung durch das Seenachtfest ist, verglichen zum Beispiel mit der durch die Silvesterknallerei, marginal. Aber das Fest gehört zu unserer Stadt, es hat Strahlkraft weit über unsere Stadtgrenzen hinaus. Und wollen wir wirklich unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger aufs Fahrrad zwingen, um Einkäufe zu erledigen? Natürlich nicht!
Die aktuellen Zahlen zeigen, dass inzwischen mehr Menschen in unserer Stadt mit dem Fahrrad unterwegs sind als mit dem Auto. Dazu bedurfte es keines Zwangs. Wir sind mündig genug, um unser Verhalten ohne Druck und Zwangsmaßnahmen umzustellen. Die Stadt muss Anreize schaffen, um den Bürgerinnen und Bürgern den Weg zu ebnen. Und dabei soll man bitte die Kirche im Dorf lassen - purer Aktivismus führt nicht zum Ziel.

Jürgen Faden Stadtrat Freie Wähler


 

Fraktionssitzung entfällt!

Am Montag, den 30.09.2019.

Die nächste Sitzung findet statt am Montag, den 07.10.2019


 

Autofreie Innenstadt?

Wundern Sie sich nicht… dass wir Freien Wähler in diesem Artikel nicht gegen eine autofreie Stadt anschreiben werden.

Die oft benannten Musterbeispiele Amsterdam und Kopenhagen zeigen, dass ein lebendiges, funktionierendes Zentrenkonzept auch autofrei gelingen kann. Diese beiden Städte haben jedoch mit diesem Prozess bereits in den 70er Jahren begonnen. Mit Bedacht und einer gut geplanten Entwicklungsphase.

Und genau das ist unser Anliegen. Einzelanträge wie z.B. den Stephansplatz autofrei zu gestalten, Citymaut oder Sperrung von Autotrassen sind zu kurz gedacht, solange nicht ein umfassendes zukunftsweisendes Gesamtkonzept für eine autofreie Innenstadt verabschiedet ist.

Sind wir bereits an diesem Punkt, einen solchen Beschluss zu fassen?

Gibt es schon gute Lösungen für Einzelhandel, Gastronomie, Hotelerie und alle anderen Gewerbetreibenden und zur Vermeidung von Leerstand?

Ist uns klar, wieviel Geld wir investieren müssen, um mit anderen Verkehrsmitteln den Zulauf in die Innenstadt aufrecht zu erhalten?

Wissen wir, wie die Mobilität der InnenstadtbewohnerInnen aussehen wird, wie und mit was wegfallende Parkflächen für den Individualverkehr kompensiert werden?

Unser Bekenntnis zur Bürgerbeteiligung sollte sich in diesen Fragen widerspiegeln. Dies sollte der erste Schritt sein. Erst dann können und müssen wir mit der zielorientierten Planung der gesamten zukünftigen städtischen Infrastruktur beginnen und die Salamitaktik von Einzelbeschlüssen zu bestimmten Plätzen, Straßen oder Verkehrswegen beenden. Vollumfassend, transparent und nicht auf Kosten der Bewohnerinnen und Bewohner unserer Stadt.


 

Sehr geehrte Mitglieder, Freunde und Interessierte,

die Sommerpause ist bald vorbei und wir möchten folgende Termine bereits jetzt ankündigen:

Die 1. Fraktionssitzung findet statt am: Montag, den 16.09.2019 um 18.00 Uhr im Nebenzimmer des Restaurants Steg 4.

Ebenfalls ankündigen möchten wir:

Die Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes am Mittwoch, den 18.09.2019 im Restaurant Hohenegg.


 

Guter Radfahrer- böser Radfahrer?

Wenn ich meine betagte, seheingeschränkte Mutter frage, vor welchem Verkehrsmittel sie am meisten Angst habe, sagt sie sofort: „Vor den Radfahrern! Die rasen auf meinem Spazierweg am Hoerlepark an mir  ohne Abstand vorbei  und klingeln nicht einmal.“ Sie fühlt sich bedroht. Zu Recht! Ähnliches können wir jeden Tag hundertfach in der Innenstadt beobachten- in der Hafenstrasse, in der Zollernstrasse oder der Münzgasse. Mit Autofahrern kommt es hier seltener zu Konflikten. Sie fahren fast nie auf Fusswegen und verhalten sich erstaunlich defensiv in verkehrsberuhigten Bereichen. Auch das lässt sich an diesen Stellen täglich beobachten. Gleichwohl tragen eben die Rad- und nicht die Autofahrer- dazu bei, dass unsere Innenstadt weniger verstopft ist, dass wir weniger Schadstoffemissionen haben. Man stelle sich die überlastete Innenstadt vor, wenn nur jeder zweite Radfahrer mit dem PKW käme. Und es sind auch nicht alle Radfahrer, die undiszipliniert sind. Was uns fehlt ist eine Kennzeichnungspflicht für Räder! Das würde das Verhalten der Radler ändern, denn sie müssten befürchten, dass sie wegen ihres verkehrsgefährdenden Verhaltens belangt werden – gerade so, wie es jedem Autofahrer passieren kann, wenn er eine rote Ampel überfährt. Und das ist es, was Autofahrer davon abhält, sich so flegelhaft zu verhalten, wie es manche Radfahrer tun. Autofahrer sind so gut oder böse wie Radfahrer. Aber das Radfahren entlastet unsere Strassen und unser Klima, ist gut für die Gesundheit und muss deshalb weiter gefördert werden. Doch Radfahrer und Fussgänger müssen getrennt werden, denn der Schwächere ist vor dem Stärkeren zu schützen.

Anselm Venedey, Stadtrat FW

 
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