Aktuelles


Autofreie Innenstadt?

Wundern Sie sich nicht… dass wir Freien Wähler in diesem Artikel nicht gegen eine autofreie Stadt anschreiben werden.

Die oft benannten Musterbeispiele Amsterdam und Kopenhagen zeigen, dass ein lebendiges, funktionierendes Zentrenkonzept auch autofrei gelingen kann. Diese beiden Städte haben jedoch mit diesem Prozess bereits in den 70er Jahren begonnen. Mit Bedacht und einer gut geplanten Entwicklungsphase.

Und genau das ist unser Anliegen. Einzelanträge wie z.B. den Stephansplatz autofrei zu gestalten, Citymaut oder Sperrung von Autotrassen sind zu kurz gedacht, solange nicht ein umfassendes zukunftsweisendes Gesamtkonzept für eine autofreie Innenstadt verabschiedet ist.

Sind wir bereits an diesem Punkt, einen solchen Beschluss zu fassen?

Gibt es schon gute Lösungen für Einzelhandel, Gastronomie, Hotelerie und alle anderen Gewerbetreibenden und zur Vermeidung von Leerstand?

Ist uns klar, wieviel Geld wir investieren müssen, um mit anderen Verkehrsmitteln den Zulauf in die Innenstadt aufrecht zu erhalten?

Wissen wir, wie die Mobilität der InnenstadtbewohnerInnen aussehen wird, wie und mit was wegfallende Parkflächen für den Individualverkehr kompensiert werden?

Unser Bekenntnis zur Bürgerbeteiligung sollte sich in diesen Fragen widerspiegeln. Dies sollte der erste Schritt sein. Erst dann können und müssen wir mit der zielorientierten Planung der gesamten zukünftigen städtischen Infrastruktur beginnen und die Salamitaktik von Einzelbeschlüssen zu bestimmten Plätzen, Straßen oder Verkehrswegen beenden. Vollumfassend, transparent und nicht auf Kosten der Bewohnerinnen und Bewohner unserer Stadt.


 

Sehr geehrte Mitglieder, Freunde und Interessierte,

die Sommerpause ist bald vorbei und wir möchten folgende Termine bereits jetzt ankündigen:

Die 1. Fraktionssitzung findet statt am: Montag, den 16.09.2019 um 18.00 Uhr im Nebenzimmer des Restaurants Steg 4.

Ebenfalls ankündigen möchten wir:

Die Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes am Mittwoch, den 18.09.2019 im Restaurant Hohenegg.


 

Guter Radfahrer- böser Radfahrer?

Wenn ich meine betagte, seheingeschränkte Mutter frage, vor welchem Verkehrsmittel sie am meisten Angst habe, sagt sie sofort: „Vor den Radfahrern! Die rasen auf meinem Spazierweg am Hoerlepark an mir  ohne Abstand vorbei  und klingeln nicht einmal.“ Sie fühlt sich bedroht. Zu Recht! Ähnliches können wir jeden Tag hundertfach in der Innenstadt beobachten- in der Hafenstrasse, in der Zollernstrasse oder der Münzgasse. Mit Autofahrern kommt es hier seltener zu Konflikten. Sie fahren fast nie auf Fusswegen und verhalten sich erstaunlich defensiv in verkehrsberuhigten Bereichen. Auch das lässt sich an diesen Stellen täglich beobachten. Gleichwohl tragen eben die Rad- und nicht die Autofahrer- dazu bei, dass unsere Innenstadt weniger verstopft ist, dass wir weniger Schadstoffemissionen haben. Man stelle sich die überlastete Innenstadt vor, wenn nur jeder zweite Radfahrer mit dem PKW käme. Und es sind auch nicht alle Radfahrer, die undiszipliniert sind. Was uns fehlt ist eine Kennzeichnungspflicht für Räder! Das würde das Verhalten der Radler ändern, denn sie müssten befürchten, dass sie wegen ihres verkehrsgefährdenden Verhaltens belangt werden – gerade so, wie es jedem Autofahrer passieren kann, wenn er eine rote Ampel überfährt. Und das ist es, was Autofahrer davon abhält, sich so flegelhaft zu verhalten, wie es manche Radfahrer tun. Autofahrer sind so gut oder böse wie Radfahrer. Aber das Radfahren entlastet unsere Strassen und unser Klima, ist gut für die Gesundheit und muss deshalb weiter gefördert werden. Doch Radfahrer und Fussgänger müssen getrennt werden, denn der Schwächere ist vor dem Stärkeren zu schützen.

Anselm Venedey, Stadtrat FW

 

Schulentwicklung in Konstanz

Die Zeit drängt.

Seit Jahren schleppen wir in unserer Stadt ein Schulraumdefizit mit uns herum. Bis vor ein paar Jahren hatten wir keine verlässlichen Zahlen, welche Schulart die Eltern für ihre Kinder zukünftig anwählen werden. Parallel stieg die Anzahl der Kinder in unserer Stadt.

Inzwischen ist der Trend klar. Das Gymnasium bleibt weiterhin die beliebteste Schulart und direkt im Anschluss folgt der Wunsch nach einem Platz in der Gemeinschaftsschule.

Große finanzielle Aufgaben liegen vor uns und wir sind gezwungen, genau zu prüfen, welche Schulstandorte wir noch erhalten und wo genau wir Schulraum zu schaffen haben.

Das jährliche Abwarten auf die neuen Anmeldezahlen ist nun vorbei. Auf Basis der Zahlen der letzten 5 Jahre muss nun der Gemeinderat eine Entscheidung herbei führen. Können wir uns noch zwei Realschulstandorte leisten? Oder entsprechen wir dem eindeutigen Konstanzer Elternwillen, mehr Platz an dem Erfolgsmodell Gemeinschaftsschule zu schaffen? Natürlich ist uns als Schulträger daran gelegen, ein luxuriöses Angebot in der Schullandschaft darzustellen. Dies ist mit einer Erweiterung des pädagogischen Konzeptes der GMS gewährleistet, da auch diese Schule bereits jetzt Rückläufer im Laufe einer Schullaufbahn aufnimmt.  Mitdenken müssen wir aber auch die dazu gehörenden Sporthallen und den professionellen Ausbau des Ganztagesbereiches.

Entscheidungen müssen noch in diesem Jahr fallen. Wichtig für alle an der Schullandschaft Beteiligten ist nun: Planungssicherheit.


 

Und wo soll ich denn parken?

Parkplätze in Konstanz werden nicht nur von Kunden des Einzelhandels genutzt, sondern auch von Personen, bei denen Parken -und vor allem zentrales Parken- zum Beruf gehört. Man stelle sich vor, man hätte einen Handwerksbetrieb mit einem PKW oder Kleintransporter mit Überlänge oder einer Höhe von über 2 Metern, den die hiesigen Parkhäuser nicht aufnehmen können. Am besten noch beladen mit schweren Materialien, Werkzeugen und Maschinen o.geeignet zum Abtransport von Abbruchabfällen. Die Forderung, abzuladen und das Fahrzeug dann dezentral zu parkieren, ist nicht nur schwer realisierbar, sondern im Alltag schlichtweg unrealistisch. Handwerker befinden sich in folgender Zwickmühle: Beim Kunden im Vorort fährt er bis vor die Haustür, parkt kostenlos und läuft wenige Meter. Arbeitet er aber in der Stadt, an einem Markttag, muss er am Döbele parken. Oder er parkt mit kleineren Wägen im Parkhaus u. zahlt pro Fahrzeug 12 € am Tag. Die Wegzeit zwischen Fahrzeug und Baustelle u. die Kosten für den Parkplatz muss er zwangsläufig dem Kunden berechnen. Bei einem Badumbau z. B. mit mehreren Handwerkern in 2 bis 3 Wochen ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor, der Kunden im Vorort erspart bleibt! Die FW fragen sich daher: Kann das Parken des Handwerkers, des mobilen Pflegers, Arztes usw. vom Normalparker nicht entkoppelt werden? Wie regeln das andere Städte? Können wir dieses Thema als zukunftsfreudige Stadt digital lösen? Melden wir uns in Zukunft über Handy bei der Stadt an? Wir sollten das Thema zum Schutz der genannten Berufsgruppen vereinfachen, um allen Beteiligten, auch den Kunden, die gleiche Ausgangssituation zu ermöglichen. In einer Stadt, die den Klimanotstand ausgerufen hat, müssen Anreize geschaffen werden. So könnten Parkkarten für Werkstatt- oder Servicefahrzeuge bei Anmeldung mit Elektrofahrzeugen kostenlos sein. Ladestationen und Förderungen schaffen Tatsachen. Mit gutem Willen allein wird das nichts!

Christian Koßmehl

 
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