Aktuelles


08.04.2022

Weniger ist mehr – für alle !

Wir haben ein Problem. Für die Erreichung der Klimaziele wurde ein Sanierungsfahrplan beschlossen. Das bedeutet aber, dass jeder Erweiterungsbau eine Generalsanierung des gesamten Gebäudes auslöst. Dadurch werden selbst kleine Maßnahmen aber deutlich verzögert, massiv verteuert und am Ende voraussichtlich häufig gar nicht umgesetzt.

Beispiel hierfür sind die Grundschule Allmannsdorf  und die Schänzlehalle.

Die Schule wartet seit 8 Jahren auf ihre Erweiterung. Die Pläne für zwei Räume auf dem Zwischenbau sind fertig. Die Finanzierung steht und der Baubeginn wäre 2023. Jetzt hat diese dringende Baumaßnahme eine Generalsanierung ausgelöst und muss neu geplant werden. Die Kosten steigen voraussichtlich von 2 auf 8 Millionen. Die Planungen gehen bis 2023/2024 und der Baubeginn steht in den Sternen. Die Finanzierung ist nicht gesichert. Ähnlich liegt der Fall bei der Schänzlehalle. Hier hat die Verzögerung dazu geführt, dass wichtige Fördergelder nicht rechtzeitig beantragt werden konnten. Mehrkosten von 750 000 EUR drohen.

Dies sind nur zwei Beispiele und kann gesamthaft für alle Erweiterungsbauten von Schulen, Kitas und Sporthallen hochgerechnet werden. Wir werden eine Riesenbugwelle vor uns herschieben und wir werden nur einen Bruchteil umsetzen können. Der Rest wird auf den Nimmerleinstag verschoben. Bei diesem Tempo wird die rechtlich verbindliche Ganztagesbetreuung in den Grundschulen ab 2025/2026 in Containern stattfinden müssen. Das können wir nicht wollen. Nicht für unsere Kinder und nicht fürs Klima. Die aktuellen Ereignisse zeigen, dass die Priorität beim Verzicht auf fossile Energieträger liegen muss. Das hat die Prioritäten zusätzlich verschoben. Erst Heizsysteme zu erneuern und PV-Anlagen auf den Dächern zu installieren, erreicht bei deutlich geringeren Kosten den größeren Teil der Energieersparnis. Kostenintensive Verbesserung der Dämmungen mit oft zweifelhafter Gesamtbilanz müssen wir im Sinne der Geschwindigkeit und der Kosten nachrangig umsetzen. Weniger ist manchmal mehr – auch bei der CO2-Ersparnis.

Deshalb wollen wir alle Sanierungsfahrpläne neu überdenken und hinsichtlich der Dringlichkeit für die Bevölkerung rational neu bewerten.


gsallmansdorf

 

01.04.2022

Hellau statt Ho Narro - Freie Wähler sichern der Stadt weitere Einnahmen

Auf Iniative der Freien Wähler e.V. wurde im Rahmen von Geheimverhandlungen in den letzten Wochen eine neue Städtepartnerschaft zwischen Konstanz und Mainz in die Wege geleitet. Es verbindet nicht nur der Rhein sondern viele fasnächtliche Traditionen, die eine Partnerschaft für beide Seiten vorteilhaft sind.

Im Rahmen dieser neue,n innerdeutschen Städtepartnerschaft erhält Konstanz 2 Mrd Euro pro Jahr, aus den sprudelnden Mainzer Gewerbesteuereinnahmen, die auf den grossen Erfolg von Biontech zurückgeführt werden können. 
Im Gegenzug erhält Mainz für 20 Jahre die Namensrechte am Konstanzer Fasnachtsruf, das übliche "Ho Narro" wird durch ein kräftiges "Hellau  - sponsored by Mainz bleibt Mainz wie es singt und lacht" ersetzt werden.

Wir sind überzeugt davon, dass dies der richtige Schritt ist, um unsere städtische Haushaltslage wieder in den Griff zu bekommen.

hellau

 

22.03.2022

Freie Wähler e.V. mit neuem Twitter Kanal

Neben Facebook und Instagram sind wir neu auch auf Twitter aktiv. Ihr findet uns dort unter https://twitter.com/freie_waehlerkn

Bei Facebook sind wir unter "Freie Wähler Konstanz" aktiv, Instagram https://www.instagram.com/freie.waehler.konstanz/



 

21.09.2021

Freie Wähler Konstanz stellen sich neu auf

Die Freien Wähler Konstanz e.V. haben im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung am 20.09.2021 einen neuen Vorstand gewählt. Wir freuen uns auf ein engagiertes Team mit Thomas Albicker als Vorsitzenden, Frau Heidrun Horn als stellvertretende Vorsitzende, Christian Haberbosch als Kassierer  und Simon Wachter als Schriftführer. Als Beirat für die Vororte wurde Brigitte Fuchs gewählt, weitere Beiräte im neuen Vorstand sind: Dr. Daniel Hölzle, Christian Koßmehl und Rüdiger Weckerle.

Dr. Ewald Weisschedel bleibt als Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Konstanzer Gemeinderat Teil des Vorstandes.

In diesem Rahmen wurden nach langjährigem ehrenamtlichen Engagement verabschiedet: Heinrich  Stracke als Vorsitzender, Nicola Voigt, Kassiererin und Alexandra Bek, Schriftführerin.

Die Freien Wähler freuen sich über ein neu aufgestelltes und motiviertes Team, das sich zu den großen Zukunftsthemen auf kommunaler Ebene einbringen möchte. Mit konstruktiver und sachbezogener Politik soll es gelingen, der fortschreitenden Polarisierung in der Gesellschaft Einhalt zu gebieten und Brücken zwischen den Themen zu bauen.


 

Zukunftsprojekt „am Horn“

Wir befinden uns in einer Zeit, in der Bürgerinnen und Bürger erhebliche Zweifel an politischen Vertretern zum Ausdruck bringen. Das ist momentan mehr als verständlich  -man ertappt sich selbst dabei, wie politische Aussagen einen verunsichert zurück lassen.

Umso mehr müssen wir aufpassen, wie wir in unseren Gemeinderatssitzungen argumentieren.

Wir dürfen uns nicht in einen politischen Elfenbeinturm verabschieden, in dem wir beispielsweise in der Diskussion zur Verteilung des Amtsblattes behaupten, dass dies ein akademischer Diskurs sei und Menschen in einer „sozialen Wohnbauanlage“ nicht zwischen einer politischen Information, dem Amtsblatt und dem Aldi Prospekt unterscheiden können.

Wo liegt noch die Berechenbarkeit, wer für was steht und wer wessen Interessen vertritt?

Ökologischer Wohnungsbau und Nachhaltigkeit ja – aber nicht hier.

Berücksichtigung von Wohngruppen ja – aber nicht dort.

Geförderter Wohnungsbau für junge Familien ja – aber nicht in den sensiblen Quartieren Musikerviertel oder Allmannsdorf

Es steht Konstanz gut zu Gesicht, innovative Stadtentwicklung aktiv anzugehen. Schon vor fast 10 Jahren beantragten die Freien Wähler, die Christiani Wiesen im Rahmen einer Gesamtentwicklung für den Bereich Horn planerisch zu erfassen. Das nun neu benannte Gebiet „am Horn“ wird uns als Zukunftsprojekt viele Antworten darauf geben, wie der Hafner als hochwertiges und gleichzeitig klimaverträgliches neues Quartier entwickelt werden kann.

Die Diskussion im Gemeinderat zu diesem Punkt hat gezeigt, dass wir uns klar bekennen müssen, ob wir uns für schnellen Wandel entscheiden möchten oder eben nicht. Wir freuen uns, dass sich eine Mehrheit dafür ausgesprochen hat!


 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 32

Kontakt

Fraktionsbüro
Fischmarkt 2
78462 Konstanz
Tel: 07531 900 2789
FWK-Fraktion@
stadtrat.konstanz.de

trennlinieSprechstunde
Montag
16.00 – 17.30 Uhr
im Fraktionsbüro

...........................................

Unterstützen Sie uns:


- Mitglied werden


- SPENDE:

DE71 6929 1000 0223 6960 07
GENODE61RAD
Volksbank Konstanz

Weitere Informationen finden
Sie HIER


trennlinieKreisverband Konstanz